iPad und Autismus

Ein Thema, das hierzulande noch völlig unbekannt scheint. Wie das iPad Kindern und Erwachsenen mit Autismus helfen kann. Eine kleine Linksammlung,  das meiste leider nur auf Englisch:

Deutsche Artikel zum Thema:

Technology Review von heise.de

der Standard.at

Ein sehr guter Filmbeitrag von CBS. Guckt ihn Euch unbedingt an. Wahnsinnig spannend, anrührend und informativ. Die ersten 12 Minuten auch hier auf youtube.

Ein Foxnews Artikel.

Auf Squidoo Eine gute Zusammenstellung zum Thema iPad und Autismus.

Aus der Apple Präsentation für das iPad2:

Wie ein technisches Gerät das Leben von Menschen verändern kann. Zum Besseren.

Soweit erstmal. Hoffe ich kann Euch damit helfen.

P.S. Noch ein guter Blogeintrag zum Thema Legasthenie und iPad. Hat ja damit auch zu tun.

Nachtrag:

  1. Legasthenie Coaching schreibt:

    Danke für die Erwähnung des Artikel auf deinem Blog. Um, es nur klarzustellen Legasthenie hat mit Autismus nichts zu tun. Sicherlich können erworbene Lese-Schreibschwächen (LRS) damit zu tun haben. Man sollte die Zusammenhänge nicht vermischen!

  2. Lisa schreibt:

    Ich wollte Legasthenie und Autismus nicht miteinander vermischen. Es ging mir nur darum, dass bei den Beiträgen zum Autismus in meinem Artikel, viele Apps und Methoden gezeigt werden, wie Autisten ihre Sprach- und Schreibfähigkeit verbessern können. Deshalb halte ich ihren Artikel für interessierte Leser als eine gute Ergänzung zum Thema. Gerade auch, weil es auf diesem Gebiet (Lese- und Schreibförderung mit dem iPad) nicht allzu viele Artikel auf Deutsch gibt. Trotzdem ist der Hinweis natürlich völlig berechtigt und notwendig.

Klingelton Bug beim Samsung Galaxy Nexus (Update)

Was ich schon hier erwähnte, scheint sich zu bestätigen. Samsung und Googles neues Ice-Cream-Sandwich (dieser Name ist wirklich bescheuert, siehe nochmal hier) Galaxy Nexus Dingens hat einen Klingeltonlautstärkebug. Näheres hier. Ohne Einwirkung des Nutzers stellt sich das Telefon auf Stumm. Vielleicht haben die Samsungentwickler das Ding einfach nicht genug getestet, oder sie waren es leid, im Restaurant/Kino/Theater vom Klingeln rücksichtsloser Androidennutzer gestört zu werden, vielleicht nutzen sie ein Smartphone auch gar nicht mehr zum telefonieren, wie ein Nutzer des Heise-Forums stolz von sich berichtet, egal, blamabel ist das ganze schon jetzt. Und falls es wirklich ein Hardwaredefekt ist, wird es für Samsung auch teuer.

Mal sehen, wie sich die Geschichte weiter entwickelt, ob es sich weiter bestätigt und ob dann das Geschrei genauso groß wird, wie bei vermeintlichen -gates der Firma Apple. Da wird jeder Mini-Fehler sofort zur Katastrophe hoch stilisiert, mit riesigem Rauschen im Blätterwalde.

„Klingeltongate“ stelle ich schon mal bereit.

Weitere schöne Schlagzeilen:

„Wenn das Telefon dreimal nicht klingelt“

„Immer öfter mal einen Anruf verpassen“

„Samsung schweigt – Genauso wie sein Telefon“

„STILLE: da gibt es doch was von Samsung“

„Ja, ist denn heut schon Weihnachten? Stille Telefone von Samsung“

Ok, jetzt reicht es 😉

 

Update:

Der Bug ist ja viel schlimmer, als ich gedacht hatte. Nicht nur die Klingeltonlautstärke wird auf null gestellt, nein auch die Musikwiedergabelautstärke und noch schlimmer, die Hörerlautstärke beim telefonieren. Und dies passiert wohl beim Wechsel von einem 3G Netz in ein 2G Netz, oder wenn ein Telefon in der Nähe ist, dass auf 3G funkt, oder auch noch ganz anders. Soll heißen, ich laufe so durch den Wald und höre Musik, mein Telefon wechselt, weil der Empfang von 3G schlecht wird, auf 2G, BUMM, Musik ist komplett still. Ich telefoniere mit einem Geschäftspartner, Bumm, ich kann ihn nicht mehr hören. Ein Film sehen, BUMM, ich sehe ihn nur noch, aber höre ihn nicht mehr. Oder die Lautstärke wandert von still auf komplett laut und wieder zurück in schneller Folge. Alles nicht so schön… Und noch kein Update da.

Androiden Viren Malware Bugs

Bericht über Viren auf Androidgeräten.

Demnach greift bereits 25% aller mobilen Malware Androiden an. Ein Viertel aller Malware. Nach nur einem Jahr. Hellau!!! (Ironie)

„A total of 85% of all smartphone threats (i.e. excepting J2ME) detected from August 1, 2010 through August 31, 2011 target the Android system.“

Schön ist aber auch diese Malware aus dem Link von oben:

“Non-commercialized” malicious programs targeting mobile devices are
becoming more common, although some of them are rather odd. In
August, the Dogwar Trojan was detected. It appears that this program
was developed by people (or a person) supporting PETA’s cause of the
protection of animal rights. Having taken the beta version of the Dog
Wars game, a malicious user replaced the BETA in the program’s icon
with PETA, and planted malicious code, which:
Sends a text message to all of the contacts listed on the infected
device reading “I take pleasure in hurting small animals, just
thought you should know that.”
Sends one text message to a short number (73822) reading ‚text.‘ This
number works in the US and is used by PETA so that users can
subscribe to PETA text messages.“

Das finde ich ja mal gut. Ein Robin Hood Virus für Tierrechte. Es leben die DogWars!!!

Außerdem scheint das neue Google-Samsung-Androiden-Ice-Cream-Sandwich-Dingens einen Bug zu haben. Ich zitiere heise.de:

„Offenbar hat das Smartphone derzeit einen Bug: Diverse Käufer berichten, dass sich die Lautstärke sämtlicher Benachrichtigungen ohne Zutun der Nutzer auf Minimum stellt; so bekommt man etwa ankommende Anrufe nicht mit. Eine Bestätigung seitens Google gibt es noch nicht.“

Na, wenn das Apple passiert wäre, wären die Onlinepostillen ja schon voll von „Klingeltongate“ und ähnlichem. Ein Telefon, das nicht klingelt… Obwohl es jetzt noch zu früh wäre, darüber zu urteilen.

Ach ja, für Apples iOS gibt es gerade mal 0,46% Viren oder Malware. Nur Blackberry hat noch weniger. Und das bei der riesigen Verbreitung von Applephones. Android ist auf dem besten Wege, das Windows der Smartphones zu werden.

Nachschlag Musik – Eine Lanze für LastFM

Als Nachschlag zu meinem Post über „Apple und die Musik“, habe ich noch eine ganz gute Übersicht über verschiedene Musik-Dienste gefunden. CNET-Which music service should you use.

Und wieder einmal weiß ich, warum ich LastFM treu bleibe. Für mich macht ein Streaming Dienst nur Sinn, wenn er mir, basierend auf meinem Musikgeschmack, neue interessante Künstler vorspielt. Aber noch eher finde ich neue Künstler, wenn ich in der Musikbibliothek von Nutzern stöbere, die z.B. meine musikalischen „Nachbarn“ sind. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in meinem realen Freundeskreis ist der Musikgeschmack nicht unbedingt immer so ganz meins. Deswegen würde ich Facebook auch nie für Musik benutzen. Meine Freunde bei LastFM kenne ich (bis auf einige wenige reale, die ich „angeworben“ habe) nicht, aber ich kenne ihren Musikgeschmack und vertraue ihm. Wenn ich dort also neue Bands oder Künstler finde, die gerade stark gehört werden, höre ich da auch mal rein, oder ich höre mir den Stream eines Nachbarn an, etc.

Dazu ist LastFM auch ein sehr gutes Musiknachschlagewerk und eine nette Sammelstelle für Fotos von Künstlern. Leider wird LastFM in der Presse nicht oft erwähnt, wenn es um diese Themen geht (auch der CNET-Artikel erwähnt LastFM nicht). Vielleicht auch, weil LastFM eine Mischung aus Streamingdienst, sozialem Netzwerk und eben Musikwikipedia ist. Aber gerade das macht es ja auch so reizvoll. Deswegen breche ich hier eine Lanze für LastFM.

Ein weiterer Vorteil von LastFM ist, dass auch Musik, die sie nicht streamen dürfen, gescrobbelt werden kann. Oh ich merk schon, jetzt müsste hier eine längere Beschreibung kommen, wie LastFM funktioniert. Also kurz: Ich kann Musik auf meinem Computer hören, über iTunes z.B. und die angehörten Titel meiner Bibliothek von LastFM hinzufügen. Das nennt sich scrobbeln. Allerdings kann LastFM nicht alle Titel auch streamen, sondern wohl nur die, an denen sie die Rechte haben. Der Vorteil allerdings ist, dass auch Künstler, die nicht im Katalog von LastFM enthalten sind, meinen Musikgeschmack weiter personalisieren. Es gibt also keine weiße Flecke im Katalog.

Das einzige was an LastFM nervt, aber wohl unvermeidlich war, ist, dass ich Musikstreams auf dem iPhone mittlerweile nur noch gegen Gebühr empfangen kann.

We love music.

In the Mall

Also, ausgelöst durch Meldungen, Android würde so stark wachsen und sei jetzt das dominierende System, und dadurch, dass diese ‚Wahrheit‘ in jedem Nebensatz einer Meldung zu dem Thema Smartphone erwähnt wird, habe ich mich am Samstag aufgemacht nachzuzählen. Ich wollte shoppen gehen, leider allein, und wegen des Wetters spazierte ich in die Mall meines Vertrauens (die allerdings Center heißt, aber ich nenne sie lieber Mall, das klingt passender).

Wie ich also bei Starbucks saß, um mit einem Kaffee zu beginnen, und Emails auf meinem 3GS lass, setzte sich zu mir ein Pärchen an den Tisch. Sie wirkte nett, er warf als erstes sein fettes Androiden-Teil auf den Tisch. Frei nach dem Motto: „Hallo, ich hab den Größten.“ Sie lächelte mich entschuldigend an. Später wusste ich auch warum. Auch sie besaß ein 3GS. Aus Spass hätte ich fast dem Affen Zucker gegeben und gesagt: „Wow, Riesenteil. Toll. Zeig Mal.“ Aber das war mir dann doch zu blöd. Während ich also meinen Kaffee schlürfte, kam mir der Gedanke, dass bei den beiden eine ähnliche Beziehung herrschte, wie bei mir. Ein Schlauberger-Androiden-Freund, der es nicht lassen kann, einem netten Mädchen sein iPhone madig zu reden. Und wie viele weitere solcher Pärchen sind noch da draußen?

Kommen wir nun zu meiner Zählung, subjektiv an einem Samstag nachmittag in einer beliebigen Mall in Deutschland, gezählt wurde so lange, bis ich die Lust verlor und nach Hause wollte und nur in der Zeit, als ich nicht mit shoppen abgelenkt war. Alle Telefone, die mir ins Auge fielen, zählten.

Das Ergebnis:

22 iPhones

7 Touchgeräte, vermutlich Androide (nur eines von einer Frau, der Rest alles von Männern)

3 vermutliche Blackberries (dem Design nach – nur von Frauen benutzt interessanterweise)

1 iPod Touch von einem Jugendlichen

Diese Verbreitung stimmt auch eher mit der Webnutzung von Mobiltelefonen überein. Siehe hier.

Wo ist also diese vermeintliche Dominanz von Android?

Das Pärchen verlor ich übrigens aus den Augen und ärgerte mich später darüber, dass ich kein Gespräch zu dem Thema angefangen hatte. Wenn sich mein Verdacht erhärtet hätte und tatsächliche viele Pärchen da draußen unterwegs sind, wo Er Sie mit androidenhafter Belehrung nervt, werde ich vielleicht eine Hotline schalten oder die anonymen Androidgeschädigten gründen…

Hallo, mein Name ist Lisa!

Hallo Lisa!

😉

P.S.
Ein weiteres Indiz für die höhere Verbreitung von IPhones, sind die Zahlen bei Flickr. Demnach ist das iPhone 4 die beliebteste Kamera überhaupt, das 4s steigt rapide und auch 3GS und 3 sind immer noch häufiger als andere Mobiltelefonkameras.

Ich habs ja gesagt…

Hab ich nicht in einem meiner ersten Post über IceCreamSandwich schon geschrieben, dass die Gesichtserkennung von Android 4 wahrscheinlich nicht sicher sei? Hab ich? Ja, hab ich.

CNET berichtet darüber.

Noch besser ist es allerdings, wenn der Androiden Dingens mich gar nicht erkennt (überschminkt oder bei Männern unrasiert, Bart, oder einfach nur ne völlig durchgeknallte Nacht gehabt). Was passiert denn dann? Kann ich dann auch anders an mein Smartphone ran? Oder muss ich warten, bis ich wieder passabel aussehe? (Da wünsch ich mir manchmal doch ’nen Androiden Experten herbei (allerdings einen netten, undogmatischen), der mir das erklärt. Ich bin zu faul, das zu suchen.)

Wie herrlich wär das denn? Morgens vor der Disco verzweifelte Bundis mit ’nem blauen Augen, die ihre Kumpels nicht mehr anrufen können, damit sie kommen und anderen auch eins auf die Fresse hauen können? Ach Google, vielleicht hast du da mal ja alles richtig gemacht…

Apple und die Musik – Und Google will jetzt auch, irgendwie…

Ok Leute, Google hat jetzt also auch einen Musikstore. Und natürlich titelt die ‚Vereinigte-Deutsche-Online-Presse‘, Google würde Apples iTunes Musik Store damit angreifen. Man, wie viele solche  iPad-, iTunes-, iPhone- oder iPod-Killer gab es denn schon? Und welche hatten Erfolg? Richtig: Keine.

Und dass, obwohl die richtige Schlagzeile doch so naheliegt: Google hechelt jetzt auch mit einem Musik-Store hinterher und nuschelt dabei: ‚Bin schon da, bin schon da, bin schon da…‘

Greifen wir zurück in die Geschichte. Der Erfolg von Apple basiert wesentlich auf Musik.

Der erste Verkaufserfolg von Apple nach der Rückkehr von Steve Jobs, war der iMac. Und er hatte unglaublich gute Lautsprecher direkt eingebaut. Zu einer Zeit, als die meisten PCs nur Piepstöne von sich gaben oder zusätzliche hässliche graue Lautsprecher auf den Schreibtischen herumstanden. Da kam dieser bunte iMac und machte von sich aus, ohne Aufpreis, Musik mit gutem Klang. (Mein Onkel hat einen als eine Art Jukebox in seinem Hobby/Bastel-Keller. Nur so nebenbei. Ich weiß also, wovon ich spreche.)

Aber der wirklich Start in die neue Ära, in die Post-PC-Ära begann 2001, kurz nach dem 11.September. Die Einführung des iPod.

Warum Musik, Steve? Weil wir Musik lieben. Und es immer gut ist, etwas zu machen, was man liebt. Und Musik ist überall. Music is a part of everyone’s life, everyone. Musik war immer da und wird immer da sein. Und wer sollte das besser wissen als Steve, der, bevor er heiratete, in riesigen, unmöblierten Häusern lebte, die nur mit einer Matratze, einer Stehlampe und einer Stereoanlage eingerichtet waren. Musik war eine Herzensangelgenheit von Steve Jobs. Und als Chef einer großen Computerfirma konnte er so das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Seine eigenen Musikabspielgeräte bauen und seinen eigenen Plattenladen, in dem er nach Herzenslust herumstöbern konnte. (Und es gibt mittlerweile wirklich kaum etwas, was es im iTunes-Store nicht gäbe.)

„Und interessanterweise gibt es in dem Bereich keinen Marktführer.“, stellte Steve Jobs damals fest. „Keiner hat ein Erfolgsrezept. Niemand.“ Bis jetzt…

So begann die Erfolgsgeschichte vom iPod und damit von Apple. Alles weitere fußt fundamental auf der Musik. Der iTunes-Musik-Store öffnete seine virtuellen Pforten, und damit der Storeaccount als Zahlungsmittel, iPhone und iPod touch konnten auf diesem System weitergehen, Apps, Filme und Bücher wurden hinzugefügt.

Kommen wir nun zu Google. Die beiden Montessori-Schüler und Google-Gründer haben mit Musik wohl weniger am Hut. Man kann mit Google nach Bildern suchen, nach Videos, in Büchern, nach Orten, nach was-weiß-ich, aber nach Musik nicht. Ein Service wie Shazam zur Erkennung von gespielter Musik, gibt es nicht. Man kann mit der Google-App Fotos machen und nach einem Bauwerk, welches man fotografiert hat, suchen, aber Melodien pfeifen und diese erkennen lassen, wie bei Soundhoud, geht  nicht. (Berichtigt mich, wenn ich falsch liege.)

Außerdem ist es Google bisher schwer gefallen, legal eigenen Content anzubieten. Man verlässt sich auf die Nutzer, dass diese (auch illegalen) Content besorgen oder geht einfach mal los und scannt Bücher und fotografiert Strassen und Häuser.

(Die Frage nach eigenem Content ist auch deswegen ein heißes Eisen, weil eine Suchmaschine sich eher neutral verhalten sollte. Bei dem Monopolverfahren in den USA geht es genau darum, ob Google eigene Services bevorzugt und Konkurrenten benachteiligt.)

Huh, soviel zur Theorie. Kommen wir nun zur Praxis. Was bietet mir Google: Nix. Jedenfalls in Deutschland. Und dank GEMA wohl auch noch eine ganze Weile lang. Gut, und in den USA? Preise zwischen 99 Cent und 1,29 Dollar. Nicht der Hammer. Selbst das vermeintlich teure Apple ist teilweise billiger.  Was sonst? Exklusive Konzertmitschnitte von Coldplay, Shakira und der Rolling Stone? Sergey und Larry, ist das euer Musikgeschmack? Wirklich?

Exklusive Konzerte und deren Mitschnitte gibt es von Apple schon lange, Selbst produziert, in meistens hervorragender Qualität, mit zum Teil überraschenden Versionen. iTunes live, ein wesentlicher Grund, warum ich, als bekennender Live-Fan und Festival-Gängerin, Musik bei iTunes kaufe. Allerdings eher nicht von Coldplay, Shakira oder den Rolling Stones.

Und das ganze Gedöns mit der Cloud ist doch auch einfach lahm und unelegant. (Ich mag da gar nicht ins Detail gehen, so sehr langweilt mich das.)

Spannend wäre nur die Funktion des sozialen Sharings. Seinen Freunden die eigene Musik komplett und unbegrenzt zukommen zu lassen. Aber das traut sich nicht mal Google. Einmal dürfen G+ (oder wie auch immer das heißt) Freunde den Song komplett anhören. Und seit auch in Deutschland 90 sec Previews im iTunes-Store vorhanden sind, ist der Nutzen dieser Funktion begrenzt. Sozial ist iTunes auch schon, Stichwort Ping, und um von neuer, interessanter Musik zu erfahren ist ein dezidiertes Musik-Netzwerk wie z.B. Last.FM besser geeignet.

Schnarch.

Nee, Google hat, wie weiland schon Microsoft, eine wichtige Entwicklung verschlafen. Zwar verdient Geld an Musik-Stores im Moment keiner richtig. Apple bietet es aber an, weil sie so die Herzen der Menschen erobern konnten, einen Dienst, der ihnen half, Hardware zu kaufen. Jederzeit sofort sich das Lied zu besorgen, dass frau gerade braucht.  Amazone bietet es, tja, wohl, weil sie alles anbieten.

Aber warum lässt sich Google jetzt darauf ein? Geld ist nicht zu verdienen, bei den Androiden-Jungs sogar noch weniger, die holen sich das meiste doch aus ganz anderen Quellen. Wollen sie die User-Experience verbessern? Stellen sie fest, dass die Masse an Menschen einen Musikladen gerne auf ihrem Telefon hat? Aber warum überlassen sie Amazon nicht das Feld?

Ich weiß es grad nicht.

Nur noch schnell etwas zum „Artist Hub“. Künstler sollen und können bei Google Music selbst ohne Label veröffentlichen. Das geht bei iTunes und Amazone auch schon längst. Hier eine Liste an Diensten, die zum Teil sogar bessere Konditionen bieten als Google.

Also nix Neues von Google, die immer mehr zum Dinosaurier der Branche werden, wie schon Microsoft, und ähnlich wie Microsoft mit nur einer einzigen Sache Geld verdienen. Werbung. Oder wollen sie die Streaming Dienste angreifen, wie Spotify oder Last-FM?   Oder ist es Facebook, die jetzt mit Spotify kooperieren? Wird dies der Grund für den Store sein, nicht noch mehr Klicks an andere zu verlieren? Und einfach irgendwie mit dabei sein. Wie mit Android. Oder G-Mail. Aber G-Mail hatte immerhin den Vorteil des riesigen Datenspeichers. So einen Vorteil kann ich bei Google-Music nirgendwo erkennen.

IPad-Snowboard (in Memoriam Steve Jobs)

Na Leute, ist das cool??? Heiß??? Braucht man das?

Und die Jungs gefallen mir auch. Und es ist in Colorado wie überall auf der Welt, die coolen Jungs benutzen Apple. Die mit den Pickeln irgendwas anderes. Mit der Betonung auf  ‚irgendwas‘.

Nee, jetzt mal ehrlich: Brauchen tut man so ein Snowboard sicher nicht. Aber ich kann mir vorstellen, was für eine Befriedigung es einem verschafft, so etwas herzustellen. Und mal ehrlich, damit auf der Piste anzugeben… würd ich auch gerne mal. (und dann gleich die Nummer von ’nem netten Typen ins Adressbuch eingeben ;.) )

Mehr Post-PC geht nicht.