Nachschlag Musik – Eine Lanze für LastFM

Als Nachschlag zu meinem Post über „Apple und die Musik“, habe ich noch eine ganz gute Übersicht über verschiedene Musik-Dienste gefunden. CNET-Which music service should you use.

Und wieder einmal weiß ich, warum ich LastFM treu bleibe. Für mich macht ein Streaming Dienst nur Sinn, wenn er mir, basierend auf meinem Musikgeschmack, neue interessante Künstler vorspielt. Aber noch eher finde ich neue Künstler, wenn ich in der Musikbibliothek von Nutzern stöbere, die z.B. meine musikalischen „Nachbarn“ sind. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in meinem realen Freundeskreis ist der Musikgeschmack nicht unbedingt immer so ganz meins. Deswegen würde ich Facebook auch nie für Musik benutzen. Meine Freunde bei LastFM kenne ich (bis auf einige wenige reale, die ich „angeworben“ habe) nicht, aber ich kenne ihren Musikgeschmack und vertraue ihm. Wenn ich dort also neue Bands oder Künstler finde, die gerade stark gehört werden, höre ich da auch mal rein, oder ich höre mir den Stream eines Nachbarn an, etc.

Dazu ist LastFM auch ein sehr gutes Musiknachschlagewerk und eine nette Sammelstelle für Fotos von Künstlern. Leider wird LastFM in der Presse nicht oft erwähnt, wenn es um diese Themen geht (auch der CNET-Artikel erwähnt LastFM nicht). Vielleicht auch, weil LastFM eine Mischung aus Streamingdienst, sozialem Netzwerk und eben Musikwikipedia ist. Aber gerade das macht es ja auch so reizvoll. Deswegen breche ich hier eine Lanze für LastFM.

Ein weiterer Vorteil von LastFM ist, dass auch Musik, die sie nicht streamen dürfen, gescrobbelt werden kann. Oh ich merk schon, jetzt müsste hier eine längere Beschreibung kommen, wie LastFM funktioniert. Also kurz: Ich kann Musik auf meinem Computer hören, über iTunes z.B. und die angehörten Titel meiner Bibliothek von LastFM hinzufügen. Das nennt sich scrobbeln. Allerdings kann LastFM nicht alle Titel auch streamen, sondern wohl nur die, an denen sie die Rechte haben. Der Vorteil allerdings ist, dass auch Künstler, die nicht im Katalog von LastFM enthalten sind, meinen Musikgeschmack weiter personalisieren. Es gibt also keine weiße Flecke im Katalog.

Das einzige was an LastFM nervt, aber wohl unvermeidlich war, ist, dass ich Musikstreams auf dem iPhone mittlerweile nur noch gegen Gebühr empfangen kann.

We love music.

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