Geschenke – In the Mall (2)

Hallo Leute,
Sorry, dass ich so wenig in letzter Zeit gepostet habe, aber auch mich hat die Vorweihnachtszeit eingeholt. Und damit einhergehend mein alljährliches Vorweihnachts-Ich-Putze-Die-Ganze-Wohnung-Ritual. Trotzdem hatte ich noch Zeit noch einmal in die Mall zu gehen. Meine automatische Zählung von iPhones vs. Androiden habe ich diesmal nicht richtig verfolgt, aber die Tendenz ist auf jeden Fall wieder ähnlich, 15 iPhones – 5 Androiden – 2 Blackberry.
Aber ich kann den Jungs jetzt sagen, was sie geschenkt bekommen werden.
– TADA –
T-Shirts. Ja, ihr habt richtig gehört. Eure Freundinnen kaufen Euch massenweise T-Shirts. (Ich hab mir auch eins gekauft, aber für mich als Nachthemd…) Tja, so ist das mit Geschenken, man schenkt eher, was man selber will, als dass was der andere will. Aber dieses Jahr habt ihr ja mal ne echte Chance, Jungs. Glaubt nicht den Beratungsseiten, was Frauen so geschenkt haben wollen (Parfüm, Musicalkarten und rosa Schleifen), nein schenkt ihnen ein iPhone! Oder ein iPad! Oder etwas anderes, wo ein Apfel drauf ist.
Was Frauen wollen.
Man beachte Punkt 4. Frauen wollen Apple! Laut der zitierten Studie mehrheitlich. Die einzige demographische Gruppe wo Android punkten kann, sind die Männer zwischen 30 und 45, also die, die am lautesten schreien, und sowieso meinen sie hätten die Weisheit gepachtet… (Ok, das war jetzt wieder etwas Vorurteilsvoll, aber pickt Euch doch einfach den Kern Wahrheit davon raus…)
Die Liste, der werten Kollegin, was sie sich wünscht, ist übrigens auch sehr lesenswert.
Dabei fällt mir ein, mein Ex-Freund hätte mir bestimmt so ein Droiden-Telefon geschenkt. Vielleicht sein altes, damit er sich jetzt ein neues mit Eiscreme-Sandwich-Dingsbums drauf kaufen kann. (Upgedatet werden die Dinger ja kaum, oder erst in einem viertel- bis halben Jahr.)
Ich sass also bei Starbucks und überlegte mir entsetzt, wie ich denn dann reagiert hätte, beobachtete die Baristas (vor allem den einen, netten, der übrigens auch ein iPhone hat) und dann fiel mir das perfekte Geschenk für meinen Ex ein.
iTunes Match
Damit hätte er seine riesige MP3-Sammlung mal legalisieren können. Zum Teil hatten die Sachen grauenvolle Qualität. Waren „halt so aus dem Internet“ geholt. Und ein T-Shirt hätte ich ihm auch noch geholt.
Nein, ich werde jetzt nicht trübsinnig, die nette Bedienung hat mich angelächelt und mit dem Ex ist es auch ohne den Smartphonewar auseinandergegangen. Seine Androiden-Bessenheit ist nur ein weiteres Symptom dafür, was alles schief ging.

Jungs, auch wenn ihr von Eurer Freundin vielleicht nur ein T-Shirt bekommen werdet, seht euch dies mal an:
Auch ein MacBook kann glücklich machen:

Eltern, seht, was ein iPad für Freude auslösen kann:

Aber auch der iPod Touch kann Mädchen schreien lassen:

Aber auch Männer, die schon etwas älter wirken, wollen Apple.

Und dank Siri kommt der Weihnachtsmann vielleicht auch bald zu mir:

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Hallo iTunes Match!

Hups, das ging ja flott.

ITunes Match ist auch Deutschland gestartet. Und es ist so frisch, dass sich noch keine vernünftige Information auf den deutschen Applewebseiten findet.

Kurz gesagt ist iTunes Match ein Cloud Dienst, der alle deine Musik im Web speichert und auf deinem Mac oder iOS Gerät (sofern Internet vorhanden ist) verfügbar macht. Das gibt es auch anderswo. Einfach nur eine Festplatte im Netz. Was einzigartig ist, ist die sogenannte Match-Funktion. Sie erspart einem das möglicherweise tagelange Heraufladen der eigenen riesigen Musiksammlung. Match erkennt die Songs in deinem lokalen iTunes und stellt dir im Netz die digitale Version aus dem iTunes-Store bereit. Und das geht auch mit von CD gerippten Songs oder auch mit illegal beschafften MP3s aus dem Netz. Nur was Match nicht erkennt muss hochgeladen werden. Die von Match erkannten Songs stehen dir dann auf deinem Mac oder PC und auf deinen iOS Geräten zur Verfügung als 256-Kbps AAC DRM-free Dateien, du kannst sie herunterladen und für immer behalten, auch nach Ablauf des Abos.
So lässt sich also eine „Musikwäsche“ machen. Dein illegales, kunterbuntes MP3 Sammelsurium wird für einmalig 25 € legalisiert.
Und du hast alle deine Songs. Nicht „1000 Songs – in your pocket“, sondern „Everything, everywhere – in the cloud“ (Den gesamten iTunes Musikkatalog plus 25 000 eigene, hochgeladene Songs.)
Wenn einem also der Speicher im iPhone / iPod / iPad nicht reicht, kein Problem. DER Song, den du gerade hören willst, ist nur einen Touch entfernt. Willkommen im Post-PC-Zeitalter. Ein 8GB iPhone / iPod / iPad reicht und alle deine Musik ist zur Stelle, für 2 € im Monat.
iTunes Match kostet pro Jahr 25 €.
Vor 10 Jahren begann es hiermit:

GEKAUFTE ARTIKEL
Aber ganz kostenlos, gratis, für umme und lau und ab sofort gibt es auf meinem iPhone im iTunes Store den Menüpunkt „gekaufte Musik“.
Darüber lässt sich alle im iTunes Store gekaufte Musik auf mein iOS-Gerät nochmal kostenlos herunterladen.
Cool. Dies ist die kostenlose Variante: iTunes in the Cloud. Alles, was ich im Store gekauft habe, kann ich jetzt jederzeit und überall wo es Internet gibt mir wieder herunterladen. Endlich. Da ich einiges im Store mir an Musik besorgt habe (gerade die iTunes live Festival Sachen sind oft super), reicht mir das vielleicht fürs erste.

Google, es reicht!

Hallo Leute,

Heute wollte ich einen netten einfachen Artikel darüber schreiben, wie sehr mir Flipboard gefällt. Eine wunderschön gemachte Newsreader-App, jetzt auch fürs iPhone. Wie sich elegant, schön und einfach, interessante Artikel lesen lassen, was für ein optischer Genuss diese App ist, wie sie mich innerhalb eines Wochenendes erobert hat. Wie sie sich mit eigenen Twitterfeeds und Facebook personalisieren lässt. Und, und, und. Aber was muss ich heute morgen lesen? Google hat einen Konkurrenten dazu ins Rennen geschickt. „Currents“ heißt der Klon. Und auf den Screenshots sieht er aus wie Flipboard. Oh, Mann, Google, es reicht, echt jetzt. Im Ernst und ohne Spaß!!!
„Wer beherrscht das Internet?“, fragte der Spiegel letzte Woche. Ich glaube, dies ist die falsche Frage. Google herscht und verteidigt sein Imperium mit allen Tricks und Kniffen. Und Google kämpft gegen alle und jeden. Und ist sich nicht zu schade, alle und jeden zu kopieren. Erst das iPhone mit ihrem rukelnden Androidenkram, Facebook mit diesem öden Plus-Dingens, auch Amazon wollen sie kopieren und als Versandhändler auftreten (was eine abstruse Idee ist. Eine Konzern ohne direkten Kundenkontakt will Versandhändler werden. Na viel Spass…). Musik wollen sie jetzt auch verkaufen, Filme, Office im Netz haben sie, ein Computerbetriebssystem haben sie und auch vom Fernseher soll man nicht ohne Google das Internet benutzen.
Wenn sie Groupon nicht kaufen können, bauen sie einen Klon. Wenn Flipboard anfängt erfolgreich zu werden, bauen sie einen Klon. Alles Klone.
Google beherrscht das Internet. Und wie sieht es mit der Konkurrenz aus? Apple will nicht das Internet beherrschen. Es will Hardware verkaufen. Amazon will auch nicht das Internet beherrschen, sondern ebenfalls Hardware verkaufen. (bzw. digitale Hardware wie eBooks, MP3s, Videos etc.) Facebook will mein ganzes Leben abbilden. Google will sich zwischen mich und das Internet schieben.
Wer verdient denn womit Geld? Apple und Amazon verdienen mit Hardware. Ob und wieviel Geld Facebook verdient, weiß ich nicht. Aber sie könnten. Sie haben eine mächtige Position. Google verdient mit Werbung. Und zwar nur mit Werbung. Werbung auf ihrer Suchseite. Deswegen geht ihnen der Arsch auf Grundeis – um es mal salopp auszudrücken – wenn andere Google versuchen überflüssig zu machen. Wenn sie sich nicht mehr dazwischen schieben können. Google muss zwischen mir und dem Internet sitzen um weiter mit Werbung Geld zu verdienen. So einfach ist das. Und jeder der daher kommt und eine Idee hat, die die Cashcow von Google gefährden könnte, wird einfach aufgekauft oder schamlos kopiert.
Flipboard für das iPad hat fast überall gute Kritiken bekommen. Jetzt kommt die App auch fürs iPhone raus und keine Woche später zeigt Google, wie gut sie kopieren können.
Früher hat Steve Jobs mal gesagt: „Redmond, schmeißt die Kopierer an.“ Jetzt ist es Google aus Mountain View, die angefangen haben ihr Klonnetz auszuwerfen und soviel Plusse wie möglich fischen wollen. Keiner soll Gewinne aus dem Internet schöpfen können außer Google. Zur Not bietet Google es einfach umsonst an. Und wenn Google keinen Gewinn macht, können sie so verhindern, dass andere überhaupt einen machen. So einfach scheint mir die Strategie von Google zu sein. Und dies alles ohne den Spiegel Artikel gelesen zu haben. Nur meine Gedanken in meinem kleinen hübschen Köpfchen.
Und so erklärt sich mir auch der Kauf von Motorola. Zwei Jahresgewinne hat Google geopfert. Nur für Patente? Nein, obwohl Android erfolgreich ist, haben sie noch kein richtiges Mittel gegen Apple gefunden. Apple verdient mit iOS-Geräten richtig Kohle. Also hat sich Google überlegt, machen wir das auch so, kaufen einen Gerätehersteller und verdienen damit so viel Geld wie Apple. Oder bieten zur Not die Geräte für Umsonst an. Amazon hat es ja mit dem Kindle Fire vorgemacht. (Amazon verkauft sein Fire mehr oder weniger zum Selbstkostenpreis, bzw. mit leichtem Verlust) Anders können sie Apple in den Smartphonewars kaum schlagen. Jedenfalls was das Geldverdienen angeht.
Die einzigen an die sie sich nicht rantrauen, ist Twitter. (Oder habe ich da was verpasst?) Twitter dominiert immer noch unangefochten in seinem 140 Zeichen Imperium.
Warum hat eigentlich der Spiegel Microsoft nicht auf dem Cover? Sind die wirklich schon geschlagen? Immerhin verdient Microsoft vermutlich mehr Geld an Android als Google. Von den großen Herstellern bekommt Microsoft immerhin pro Android Gerät zwischen $3 und §10 Dollar. Google gibt Android kostenlos her. Und steckt selbst viel Geld in den Unterhalt und Fortbestand.
Ja wie gesagt. Eigentlich wollte ich nur über Flipboard schreiben. Aber dann platze mir der Kragen und ich musste eine kleine Tirade schreiben. Macht ja sonst keiner… 😉
Gruss Eure Lisa
Ach ja: Probiert mal Flipboard aus!

Apple und Barrierefreiheit

Apple und Barrierefreiheit wird ein immer größeres Thema für mich je länger ich mich damit beschäftige.
Neu in iOS 5 ist zum Beispiel Assitive Touch:
Assistive Touch
Damit können auch Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Touchscreen haben, oder nicht den Homebutton drücken können oder ähnliche Koordinationsschwierigkeiten haben, das iPhone besser benutzen. Damit auch ein körperlich Benachteiligter besser Siri benutzen kann.
Schreibt mir, ob ihr über Assistive Touch schon etwas mitbekommen habt, ob ihr damit klar kommt, etc.
Ich finde es z.B. sehr cool, eigene Gesten aufzuzeichen (z.B.Scrollen) und diese dann mit einem Klick abrufen zu können. Hilft beim Lesen auf dem iPhone ungemein.
Aber ich fange erst gerade an mich damit zu beschäftigen.
Ich bleibe da weiter dran, versprochen. Demnächst kommt eine Übersicht über die Bedienungshilfen von Apple. Und was sich alles cooles damit anstellen lässt. Außerdem habe ich noch weiteres Material über Blinde und den Umgang mit dem iPhone gefunden.
Aber im Moment taste ich mich wie gesagt erst an die Materie ran.
Ich lasse mir manchmal den Text auf dem iPhone auch vorlesen. („Auswahl vorlesen“ aktivieren)
Aber wie gesagt, das ist alles ein riesiges Feld, dass es verdient ausführlicher gewürdigt zu werden.

Ich will Siri!!!

Hi,
Jetzt ist es amtlich. Ich will Siri. Nicht wegen ihrer netten weiblichen Stimme (persönliche stehe ich viel mehr auf die männliche, britische Stimme), sondern weil ich Siri einfach will.
Lest hier.
Allerdings warte ich noch auf den Tag, an dem ich Siri fragen kann:
„Siri, zeig mir die Szene aus Gossip Girl, in der sich Dan Humphrey und Blair Waldorf küssen.“
Das wird wohl noch etwas dauern… Aber wünschen wird frau ja noch dürfen.
Bis dahin viel Spass beim Siri-Song: