Heise endlich Bild – a Kiss to Ive

Gebt der Meute was sie will. Nachdem das Heise-Forum vom schreienden Androiden Mopp übernommen wurde – was nicht so schlimm wäre, wenn diese ganzen Hater nur einfach ihre Kopie von Apple toll finden würden, nein sie können nichts anderes als zu lügen und diffamieren, um weiter mit ihrem Weltbild gut leben zu können – jetzt hat Heise beschlossen auch noch dahingerotzte, launige Kommentare zu veröffentlichen; gebt dem Affen Zucker. Scheiß auf Ausgewogenheit und sprachlichen Ausdruck, schreibt wie ein dahergelaufener Blog (so wie ich hier, aber ich bin nicht das führende IT Nachrichten Portal Deutschlands- ich schreibe wirklich nur einen kleinen rotzenden Blog), und versucht soviele Klischees wie möglich darin unterzubringen, damit die Meute erleichtert kommentieren kann: „endlich sagt’s mal einer“ und bringt den entscheidenden Punkt, dass Google quersubventioniert aus seinem Werbemonopol und sie damit den Wettbewerb kaputt machen, mit Geräten zum Selbstkostenpreis, nee bringt den mal gar nicht.
Schließlich sieht die online Nachrichtenwelt schon lange so aus:
Artikel
Ein einziges Bedienen der Klickzahlen. Wer will da noch ausgewogen schreiben? Bringt eh nix. Gebt der Meute was sie will.
Diese onlinewelt ist nix für mich…
Und dann sah ich auch noch den Chef von Androidens User Experience:

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Wer so ein Hemd trägt…
Das erklärt einiges, unter anderem warum Android so hässlich ist.

Und die unausgegoren ästhetischen Lösung, die in iOS 6 teilweise neu aufgetaucht sind, werden endlich beseitigt, nun da Scott Forstall gefeuert wurde. Auch der Mann hatte nicht alzuviel ästhetisches Empfinden.

Lieben Gruß Lisa
Die heute in zänkischer Laune ist und ihrem geliebten Jonathan Ive jetzt gerne einen Kuss geben würde.

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Weg von Google (Teil 1)

Ein sehr spannender Post von einem ehemaligen Googlemitarbeiter und warum er Google verlassen hat.
Sehr gut geschrieben gibt dieser Post viele Einblicke in die Welt von Google und wie sich diese geändert hat, seit der Montessori-Schüler Page das Ruder übernommen hat. Ironischerweise hat sich Page noch viele Ratschläge von Steve Jobs geholt, bevor dieser leider verstarb. Aber ob es an den Ratschlägen liegt oder daran dass Google im mobilen Sektor immer noch nicht herausgefunden hat, wie es dort Geld verdienen kann…

Außerdem spricht der Post auch aus, wie sich Googles Suche immer weiter verschlechtert hat.

When I search for “London pub walks” I want better than the sponsored suggestion to “Buy a London pub walk at Wal-Mart.”

Und von ihrer ganz grottigen Mobilen Suche in Safari auf meinem iPhone wollen wir mal schweigen.

Sein Resümee:

Perhaps Google is right. Perhaps the future lies in learning as much about people’s personal lives as possible. Perhaps Google is a better judge of when I should call my mom and that my life would be better if I shopped that Nordstrom sale. Perhaps if they nag me enough about all that open time on my calendar I’ll work out more often. Perhaps if they offer an ad for a divorce lawyer because I am writing an email about my 14 year old son breaking up with his girlfriend I’ll appreciate that ad enough to end my own marriage. Or perhaps I’ll figure all this stuff out on my own.

The old Google was a great place to work. The new one?

-1

Und ja, ich hab mir heute leider kein iPad gekauft.

Huffington Post kommt

Hier der Artikel.
Die Huffington Post kommt nach Deutschland und ich sage: Gott sei Dank.
Wie in dem Artikel angedeutet, gibt es hier in Deutschland wenig interessante und meinungsstarke, große Blogs. Die Artikel in den großen Online-Medien glänzen durch scheinbare Objektivität, profundes Unwissen und mangelnde Begeisterung für ein Thema. Und die Objektivität besteht auch nur aus immer und immer wieder abgeschriebenen Klischees. Kritiklos übernommene Pressemitteilungen, langweilige Produktankündigungen, und alle schreiben mehr oder weniger dasselbe. Zeit und Platz, das ganze hier mal aufzumischen. Denn wie anders sieht die Szene in den USA aus. Reihenweise sehr gut geschriebene Blogs, die Spaß haben und Spaß machen beim Lesen. Kontroverse Meinungen, neue Sichtweisen, interessante Storys. Wie auch der w.u. zitierte von CNet.Com. So wie ich es überblicke, ist diese spannende Meldung in D gar nicht angekommen.
Also, Amis, kommt und bloggt.

Nachtrag:
CNet gibt es ja schon als .de. Hui.
Hier eine Kostprobe.
Aber es wirkt irgendwie etwas zu „Deutsch“, wenn ihr versteht was ich meine. Immer diese Produkttests. Aber es ist ein Anfang. Hallo CNet.
Zweiter Nachtrag:
Nix Hallo CNet. Die Blogs, Praxis und News sind doch etwas lahm. Außerdem ist das ganze schon jetzt etwas Androiden-Fanatisch unterwandert. „Wie ich meine Daten vom IPhone auf nen stotternden Androiden bekomme“, wen interessiert das bitte? Also schreiben dort auch nur wieder die meist pickligen, grünen Roboter-Jungs. Spannende Praxis Artikel („Ein HD-Film schneiden und veröffentlichen auf dem IPhone“, „GarageBand auf dem IPad“) gibt’s natürlich nicht. Oder „wie schaffe ich es überhaupt ein vollständiges Backup meines Androiden zu machen“.
Und den Courier Artikel hab ich auch nirgends gefunden. Schade. Da ist noch sehr viel Raum nach oben. Bin gerne bereit zu helfen.

Dritter Nachtrag:

Nachdem ich nochmal über CNET.de nachgedacht habe, scheint es mir doch langsam eine sinnvolle Strategie zu sein, nicht die gleichen Nachrichten zum x-ten Male abzuschreiben, sondern geziehlt auf Produkttest und interessante How-To-s zu setzen. Hab jetzt auch ein paar interessante Sachen da gefunden und sag jetzt doch wieder: Hallo CNET.de

😉